Und zwar allen Helfern und Unterstützern für deren bemerkenswertes Engagement der Natur zuliebe. Diese gewann zwar am Ende nicht – aber ein kleiner Sieg wurde für sie durch unser aller Zutun trotzdem errungen. Nämlich, dass eine Transportbetonanlage in einem so sensiblen Bereich schlicht nicht errichtet werden darf, ohne hinreichenden Umweltschutz mit strengen Auflagen. Wir erreichten, dass die Pläne für den Bau der Anlage mehrmals abgeändert worden sind – und zwar im positiven, also in unserem Sinne.

Dies zeigt, dass in der Bevölkerung ein großes Interesse am Erhalt der Natur und der Seen des Bade- und Naherholungsgebietes vorhanden war und ist. Das freut uns – und dafür sagt die IG-BNB ausdrücklich DANKE!

 

Ein neues Betonwerk soll gebaut werden!


Ein solches Betonwerk könnte bald am südwestlichen Seeufer stehen ...
An dieser Stelle könnte in Kürze das geplante Betonwerk stehen.
Der Lageplan zeigt Ihnen, wo genau das Betonwerk errichtet werden soll

Für eine größere Ansicht
bitte auf das Bild klicken.
Eine zweite, große Transportbetonanlage ist auf dem Kiesgrubengelände Högling-Norderwiechs geplant – und zwar unmittelbar an den Seen des Naherholungsgebiets. Alleine das Beton-Silo dieses zukünftigen Werkes wird knapp 18 Meter in den Himmel ragen. Das sind die konkreten Pläne eines auswärtigen Investors (Südbayerisches Portland-Zementwerk, Rohrdorf), denen die Gemeinde Bruckmühl bereits zugestimmt hat. Das neue, nahe am Ufer stehende Werk, das rund um den See sichtbar sein wird, soll süd-westlich des Hauptbadenutzungsbietes errichtet werden.
 

Die Konsequenzen!

Mindestens 50 Prozent mehr Belastung – und zwar für Umwelt, Tier und Mensch. Denn pro Jahr werden laut Angaben des Investors bis zu 50 000 Kubikmeter Beton produziert und mit LKW abtransportiert werden.
Neben der optischen Beeinträchtigung durch das Werk, bedeutet dies deutlich mehr LKW-Lärm und vor allem erheblich mehr Staub. Insbesondere die Uferzonen des Hauptbadenutzungsgebietes auf der Ostseite des Sees werden darunter stark leiden, denn genau dort trägt der Westwind den Großteil hin.
Ohne jeden Zweifel lässt sich feststellen, dass durch das neue Werk die positive (Weiter-)Entwicklung des Naherholungs- und Badegebietes für lange Zeit negativ beeinträchtigt ist; vielleicht sogar unmöglich wird.

Bis zu 50 000 Kubikmeter Beton pro Jahr sollen mit der neuen Anlage
produziert und mit LKW abtransportiert werden ...

Schützenswert: Das Bruckmühler Naherholungsgebiet. Für Familien, Jugendliche und Kinder ein Eldorado für Erholung und ungetrübten Badespaß.
 

Bedrohtes Grundwasser?!

Noch viel dramatischer als die Gefährdung der Weiterentwicklung des Naherholungs- und Badegebietes ist die Gefährdung des Grundwassers. Und zwar, weil die geplante Betonanlage nur einen Steinwurf weit vom Ufer entfernt ist, und weil zudem (auf Grund einer Gesetzesänderung im Jahr 2007) Betonanlagen nicht mehr nach dem strengen Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigungspflichtig sind, sondern nach Baurecht. Und genau das hat zur Konsequenz, dass beispielsweise keine spezielle Umweltprüfung mehr erfolgen muss. Hinzu kommt, dass diese Betonanlage keine versiegelte Bodenplatte benötigt. Reißt nun ein Schlauch , was immer passieren kann, läuft die Flüssigkeit direkt und ungehindert in den Boden und somit ins Grundwasser. Absurd: Nur 150 Meter entfernt von dieser Stelle darf noch nicht mal ein Ziegelstein in den Untergrund gelangen. An der Stelle der semi-mobilen Anlage hingegen, wäre das und vieles anderes demnach egal.

Aus diesem Grund ist von einer erheblichen Gefährdung des Grundwassers zu sprechen, wenn die semi-mobile Transportbetonanlage tatsächlich aufgebaut würde.

 

Deshalb: Sagen auch Sie JA!

... am 4. Dezember beim Bürgerentscheid!

Unterstützen Sie die IG-BNB und gehen am 4. Dezember zur Abstimmung. Sagen auch Sie JA, dass der Markt Bruckmühl alles rechtlich Zulässige unternimmt, damit im Naherholungsgebiet Bruckmühl/Norderwies ein zweites Betonwerk NICHT mehr zulässig ist.

Wir sind stolz es geschafft zu haben, das Bürgerbegehren erfolgreich auf den Weg zu bringen. Dank Ihrer Unterstützung – mit gesamt über 3000 JA-Unterschriften – haben wir es geschafft. Und dank Ihrem JA am 4. Dezember beim Bürgerentscheid werden wir es auch schaffen, dass es kein zweites Betonwerk gibt und wir unser kostbarstes Gut retten – nämlich das (Grund)Wasser. Denn das Betonwerk soll unmittelbar am Ufer der bereits entstandenen Seenlandschaften (=Grundwassersee), mitten im Naherholungsgebiet gebaut werden, und hier wäre ein erhebliches Gefahrenpotential für Mensch und Natur, insbesondere für das Wasser zu befürchten.

Da leider die Chance besteht, dass die Errichtung des Betonwerks noch vor dem Bürgerentscheid am 4. Dezember von statten gehen könnte, haben wir am 26. September eine Petition beim Bayerischen Landtag eingereicht, mit der Bitte, die gesamte Sachlage detailliert zu überprüfen. Mehr lesen Sie hier ...

 

 Sagen auch Sie JA!

  • JA zum Schutz des Naherholungs- und Badegebietes.
  • JA zum Schutz unseres höchsten Gutes: das Wasser unserer Seen
  • JA zu unserem gemeinsamen Ziel: Das Bürgerbegehren „Pro Naherholungsgebiet Bruckmühl“.
    Damit wir NEIN zum neuen Transportbetonwerk sagen können und die Baugenehmigung NICHT erteilt wird.
 
 

1.12.2011: Infoabend zum Bürgerentscheid (PDF-laden)

 
 
Die Interessengemeinschaft BNB sagt schon jetzt Danke für Ihr JA.
Für eine lebenswerte Zukunft in Bruckmühl verbleibe ich herzlich, Ihr

Heinrich Zink   Vertreter der Interessengemeinschaft BNB